Des Herzens Leid

tot geglaubte Liebespumpe
öffne dich, oh eisges Herz
umnebelt von geschärften Klingen
durchbohrt von frostig klirrend... kaltem Schmerz

tonnenschweres Urgestein
belastet dein so reines Wesen
befreie es für einen Schlag
und lass es.. erschütternd.. pochend beben

Stille senkt sich übers Leiden
zwei Augen funkeln lichterloh
beende nun mein letztes Leiden
töte mich, dann bin ich froh

ein letztes Tosen, Brausen, Stürmen
bricht in die Stille nun herein
beendet, was es hat begonnen
und Frieden.. Ruhe nenn ich mein

die Lieder flackern, ein letzter Blick
konnt es wahnhaft nicht glauben
ein einst so warmes, großes Herz
mir kann die Seele rauben...

Frieden, Ruhe nenn ich mein
und keine Eiseskälte
Klingen oder Flammenschein
sind mehr Schrecken meiner Seele


Geschrieben am: 
25. Juli 2011
Lyrik von: 
Thomas

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