Am Ende - Teil 2

du musst leiden um zu fühlen
um zu verstehen was es heißt
nicht für Liebe sich bekriegen
vor allem nicht um jeden Preis
das Ergebnis steht nun vor dir
eine grausam graue Welt
und an diesem toten Platz
lebt ein Monster dass dich quält

eine abscheulich deformierte
und doch vertraute Nachtgestalt
grausam hässlich bösmutierte
urgewaltige Gewalt
sie verhält sich wie ein Kleinkind
unbeholfen und sie schreit
wie kann ich ihr nur helfen
wann bin ich dafür bereit

ich will das Leid beenden
doch erschaffe immer mehr
welche Gründe kann es geben
wofür brauch ich es so sehr
ich erforsche die Gefühle
und dringe in sie ein
ich verliere meinen Willen
doch scheinbar nicht mein Sein

langsam öffne ich die Augen
meine Lieder sind so schwer
ich sehe nur verschwommen
und ich weiß es ist nicht mehr
nicht mehr Trauer nicht mehr Hass
nicht mal Angst die schon verblasst
es ist ein friedlicher Moment
den ich meinem Herzen schenk


Geschrieben am: 
6. Juli 2010
Lyrik von: 
Thomas
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